Johannes Zuberer ist Associate Director im Düsseldorfer Büro. Er ist Diplom-Kaufmann und studierte Betriebswirtschaftslehre an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel. Nach zwei Jahren in einer Frankfurter Unternehmensberatung kehrte er zurück an die EBS und promovierte dort. 2012 begann Johannes Zuberer als Consultant bei OC&C Strategy Consultants. 2013 wurde er zum Manager und 2016 zum Associate Director befördert. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Düsseldorf. Er segelt und reist gern – und wenn dann noch Zeit ist, liest er mit Vorliebe Science-Fiction-Klassiker.

Was genau tun Sie in Ihrer Position?

Als Associate Director übernimmt man immer mehr Verantwortung sowohl für die Mitarbeiter als auch für Kundenprojekte und wird an die Partner-Position herangeführt. Der Übergang ist dabei relativ fließend vom sehr senioren Projektleiter hin zur Kundenverantwortung. Zusätzlich bringt man sich immer stärker in die Entwicklung des Unternehmens ein: man ist für das Business Development zuständig, repräsentiert das Unternehmen nach außen, schreibt Insights usw.

Strategieberater bei EY-Parthenon – was genau ist daran so toll?

Ich empfinde das als Training fürs Gehirn. Es reizt mich, in diesem Beruf geistig so präsent zu sein. Das hängt mit dem Anspruch von EY-Parthenon zusammen, in der Projektarbeit ,smart‘ und ‚nice‘, aber eben auch ‚driven‘ zu sein. Das heißt, keine Ruhe zu geben, bis eine sehr gute, konkrete, klar formulierte und pragmatisch umsetzbare Lösung gefunden ist. Das ist anspruchsvoll, macht aber auch riesigen Spaß – und bringt mir persönlich viel. Und auf keinen Fall weniger wichtig: die einzigartige Unternehmenskultur.

Wie genau würden Sie diese Firmenkultur beschreiben?

Am besten mit meiner persönlichen Geschichte. Ich hatte nach der Promotion eine Zusage von einem attraktiven Arbeitgeber und war mir eigentlich sicher, nicht ein zweites Mal bei einem Beratungsunternehmen arbeiten zu wollen. Dann habe ich mich aus Neugier doch beworben. Im Nachhinein wurde mir klar, dass ich mich nach fünf Minuten im Bewerbungsgespräch schon entschieden hatte: aus dem Bauch heraus; ich habe mich einfach wohlgefühlt. Und seit mittlerweile sechs Jahren entscheide ich mich immer wieder gleich: vor allem für die Freiheiten, die man hat und den freundschaftlichen Umgang der Kollegen miteinander, ohne Ellbogenmentalität.

Können Sie das an einem Beispiel erklären?

Man kann bei EY-Parthenon zwischen mehreren Arbeitszeitmodellen wählen. Statt zwölf Monate Jahresarbeitszeit nur elf, zehn oder neun Monate. Oder mehr Urlaub bei weniger Gehalt. Das habe ich immer gerne genutzt und hatte darüber hinaus auch noch einen sehr speziellen Wunsch: Ich wollte ein halbes Jahr lang immer Montags frei nehmen, um an diesem Tag meine kleine Tochter zu betreuen. Das war zwar für unsere HR-Chefin eine organisatorische Herausforderung, aber dennoch hat sie es mir ermöglicht.